Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Dr. Theo Zwanziger
ehemaliger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes
„Natürlich gilt Gleichstellung für alle Lebensbereiche, aber gerade die so genannten Männerdomänen sind besonders gefordert, diese umzusetzen. Im Sport haben sich die Frauen durch ihre herausragenden Leistungen längst in vielen Bereichen durchgesetzt. Auch in der klassischen Männerdomäne Fußball haben ihre Erfolge ihnen viel Respekt und Anerkennung eingebracht. Deshalb muss diese weibliche Note auch dort, wo Sport verwaltet wird, sichtbar werden. Schließlich können Frauen durch ihre besondere Art, an manche Dinge heranzugehen, einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass der Sport in einer menschlichen Gesellschaft wertorientiert seine ganze Stärke ausspielen kann.“
Bei Fragen zur Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ steht Ihnen die Regiestelle unter:
von Montag bis Freitag,
9 - 13 Uhr, zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.
Bei Fragen zur Finanzplanung sowie zur fördertechnischen Abwicklung steht Ihnen das BVA telefonisch unter
oder per E-Mail zur Verfügung.
Ausgabe März 2012
Öffnen | Abonnieren
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) richtete die Regiestelle der Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft am 11. November 2011 die zweite Regionalveranstaltung in Stuttgart aus. Der Einladung folgten knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – vorwiegend Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Städten und Kommunen, Verbänden und Bildungsträgern sowie Projektträger der Bundesinitiative.
Zur Eröffnung der Veranstaltung begrüßte die für das Programm verantwortliche Referatsleiterin Susanne Strehle (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In ihrem Beitrag verdeutlichte sie die Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland, insbesondere im europäischen Vergleich. Sie ging ein auf die Arbeit der Bundesinitiative und erläuterte Ziele, Arbeitsschwerpunkte und Möglichkeiten der Antragstellung. Ihre Präsentation können Sie hier herunterladen.
Astrid Knüttel, Mitglied des IG Metall Vorstandes (Ressort Frauen- und Gleichstellungspolitik), sprach in ihrem Fachvortrag zum Thema: „Work-Life-Balance als Handlungsfeld betrieblicher Gleichstellungspolitik“. Dabei zeigte sie auf, welche Maßnahmen und Instrumente Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Privatleben verhelfen können. Den Vortrag von Astrid Knüttel finden Sie hier.
Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Karriereperspektiven für Frauen schaffen: Von Führungsqualitäten und Unternehmenskulturen“. Margaretha Müller (BCT - Beratung Coaching Training) brachte in diesem Zusammenhang ihre Erfahrungen aus dem Projekt „Arbeitsqualität für Frauen durch branchenorientierte Chancengleichheitspolitik und gezielte Frauenförderung – ein Geschwisterpaar für die Gleichstellungspolitik“ ein. Dagmar Weßler-Poßberg (Hochschule Niederrhein) und Beate Parniske-Nickelsen (Deutsche Post AG) berichteten aus dem Projekt „INNOVATIV! Gemeinsam Führen mit Frauen“. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Andrea Hamacher (ergo Kommunikation).
Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, einen von vier Workshops zu besuchen. In drei unterschiedlichen Themenworkshops stellten einzelne Projektträger ihre Arbeit vor. Ziel war, Beispiele für gute und beste Praxis aufzuzeigen sowie Raum für Diskussionen rund um die unterschiedlichen Themenschwerpunkte zu geben. Diese waren: „Frauen in Führungspositionen“, „Arbeitsgestaltung in verschiedenen Lebensphasen“ sowie „Frauenkarrieren jenseits von Rollenstereotypen“. Ein vierter Workshop informierte Interessierte rund die Antragstellung bei der Bundesinitiative.
Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die persönlichen Beratungsgespräche, bei denen Vertreterinnen der Regiestelle und des Bundesverwaltungsamtes spezifische Fragen von Förderinteressenten beantworteten.