Gleichstellen - Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft


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Regionalveranstaltung in Berlin

Was andere sagen

Foto von Theo ZwanzigerDr. Theo Zwanziger
ehemaliger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes

„Natürlich gilt Gleichstellung für alle Lebensbereiche, aber gerade die so genannten Männerdomänen sind besonders gefordert, diese umzusetzen. Im Sport haben sich die Frauen durch ihre herausragenden Leistungen längst in vielen Bereichen durchgesetzt. Auch in der klassischen Männerdomäne Fußball haben ihre Erfolge ihnen viel Respekt und Anerkennung eingebracht. Deshalb muss diese weibliche Note auch dort, wo Sport verwaltet wird, sichtbar werden. Schließlich können Frauen durch ihre besondere Art, an manche Dinge heranzugehen, einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass der Sport in einer menschlichen Gesellschaft wertorientiert seine ganze Stärke ausspielen kann.“

Weitere Zitate

Nächster Einreichungstermin

6. Juli 2012

Alle Termine 2012 finden Sie hier.

Regiestelle

Bei Fragen zur Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ steht Ihnen die Regiestelle unter:

030.39927-33­34

von Montag bis Freitag,
9 - 13 Uhr, zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.

Bewilligungsstelle

Bei Fragen zur Finanzplanung sowie zur fördertechnischen Abwicklung steht Ihnen das BVA telefonisch unter

0228.99358-4713

oder per E-Mail zur Verfügung.

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Ausgabe März 2012
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24. Februar 2012: Regonalveranstaltung in Hannover (Rückblick)

Rund 120 Interessierte trafen sich am 24. Februar 2012 in den Räumlichkeiten der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in Hannover zur dritten Regionalveranstaltung der Bundesinitiative. Zur Veranstaltung hatte die Regiestelle im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) eingeladen.

Susanne Strehle, die für das Programm verantwortliche Referatsleiterin im BMAS, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sprach über den gesamtwirtschaftlichen Kontext, in dem sich die Arbeit der Bundesinitiative bewegt. Eckpunkte waren dabei der Fachkräftebedarf und die Erwerbssituation von Frauen in Deutschland. Cornelia Leunig, Leiterin der Abteilung Frauen/Gleichstellung der IG BCE stellte anschließend als Mitglied der Steuerungsgruppe der Bundesinitiative Ziele und zentrale Akteure der Initiative vor und gab einen Einblick in die durch die Bundesinitiative geförderten Projekte. Die gemeinsame Präsentation von Susanne Strehle und Cornelia Leunig können Sie hier herunterladen.

Martina Neuhäuser, Leiterin Führungskräfte der Salzgitter AG, präsentierte das neue Programm ihres Unternehmens, durch das vermehrt weibliche Beschäftigte gewonnen und die Mitarbeiterinnen des Konzern stärker gefördert werden sollen. Geplant ist ein Mentoring-Programm für qualifizierte Beschäftigte. Daneben wird das Unternehmen beispielsweise seine Aktivitäten im Hochschulmarketing um Angebote für Frauen erweitern. Die Präsentation zu Martina Neuhäusers Vortrag finden Sie hier.

Ein ganz anderes Thema stand im Mittelpunkt der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Titel „Work-Life-Balance konkret gestalten: Beispiel Pflegeberufe“. Joachim Becker (DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH) stellte Erkenntnisse aus dem Projekt „Futura - Wir pflegen für die Zukunft - Personalentwicklung zur Gleichstellung in der Altenpflege“ vor. Dr. Bärbel Miemietz (Medizinische Hochschule Hannover) präsentierte das Projekt „WEP - Wiedereinstieg nach der Elternzeit für die Pflege“. Heike Hiß (ebenfalls Medizinische Hochschule Hannover), die das Wiedereinstiegsprogramm selbst absolviert hat, konnte Erfahrungswerte aus Sicht einer Teilnehmerin beisteuern. Moderatorin war Andrea Hamacher (ergo Kommunikation). Information zu den vorgestellten Projekten finden sich in der Förderdatenbank auf der Website der Bundesinitiative Gleichstellen.

Nachmittags hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, zwischen vier Workshops zu wählen. Im Workshop für Förderinteressierte informierten Regiestelle und Bundesverwaltungsamt (BVA) rund um die Antragstellung von Projekten. Informationen hierzu finden sich auf der Website der Bundesinitiative, insbesondere in der Rubrik „Ihr Weg zur Förderung“ sowie im Download-Bereich.
Im Fokus der drei weiteren Workshops standen die Themen „Frauen in Führungspositionen“, „Arbeitsgestaltung in verschiedenen Lebensphasen“ sowie „Frauenkarrieren jenseits von Rollenstereotypen“. Einzelne Projektträger stellten hier ihre Arbeit vor und beantworteten Fragen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schwerpunkt der Diskussion waren jeweils mögliche Maßnahmen und Strategien, durch die Unternehmen, Institutionen oder Organisationen die Gleichstellung von Frauen nachhaltig verbessern können. Im anschließenden Forum wurden die zentralen Ergebnisse der Themenworkshops zusammengetragen.

Als letzten Programmpunkt nutzten zahlreiche Förderinteressierte die Möglichkeit, in persönlichen Beratungsgesprächen mit Regiestelle und Bundesverwaltungsamt Fragen zur Antragstellung zu klären.

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