Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Petra Ledendecker
Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen
„Die deutsche Wirtschaft sollte ihre Führungsebenen für Frauen öffnen, denn zahlreiche internationale Studien beweisen den Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frauenanteil in der Unternehmensleitung und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Durch mehr Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen gibt es eine effektivere Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale. In den Führungsgremien halten so unterschiedliche Perspektiven Einzug und Entscheidungen werden ausgewogener getroffen – das wiederum erhöht die Eigenkapital- und Anlagenrendite.“
Bei Fragen zur Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ steht Ihnen die Regiestelle unter:
von Montag bis Freitag,
9 - 13 Uhr, zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.
Bei Fragen zur Finanzplanung sowie zur fördertechnischen Abwicklung steht Ihnen das BVA telefonisch unter
oder per E-Mail zur Verfügung.
Ausgabe März 2012
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Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Am 21. Oktober 2011 lud die Regiestelle der Bundesinitiative im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur ersten Regionalveranstaltung in die Räumlichkeiten der Europäischen Management Akademie nach Essen ein. Bei den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich vor allem um Pojektträger der Bundesinitiative, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Städten und Kommunen, Verbänden und Bildungsträgern.
Susanne Strehle, die für das Programm verantwortliche Referatsleiterin im BMAS, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte die Arbeit der Bundesinitiative vor. Nach einigen Ausführungen zur Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland, erläuterte sie Ziele und Schwerpunkte der Bundesinitiative. Ihre Präsentation können Sie hier herunterladen.
In ihrem anschließenden Fachvortrag sprach Renate Wielpütz (Agentur für
Gleichstellung im ESF) zum Thema "Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt". Dabei ging sie unter anderem auf die prekäre Situation vieler beschäftigter Frauen ein (beispielsweise geringfügig Beschäftigte), sowie auf den noch immer geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen. Außerdem informierte Renate Wielpütz zur Gleichstellungspolitik der Europäischen Union. Hier findet sich ihre Präsentation.
Es folgte eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Chancengleichheit fördern, Fachkräftemangel bekämpfen. Strategien und Instrumente für Unternehmen.“. Dabei stellten Ulrike Schmidt (LizzyNet) sowie Elisabeth Meyer (Berufsfortbildungswerk) ihre Projekte „MINTrelation“ und „EFA – Entwicklung von Frauenfacharbeit“ vor. Christiane Flüter-Hoffmann, Projektleiterin „Betriebliche Personalpolitik“ beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln, ordnete die Praxisberichte wissenschaftlich ein. Moderator war Gerrit Richter (Leiter politische Kommunikation, ergo Kommunikation).
Information zu den vorgestellten Projekten finden sich in der Förderdatenbank auf der Website der Bundesinitiative Gleichstellen.
Nachmittags hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, zwischen vier Workshops zu wählen. Im Workshop für Förderinteressierte informierten Regiestelle und Bundesverwaltungsamt (BVA) rund um die Antragstellung von Projekten. Informationen hierzu finden sich auf der Website der Bundesinitiative, insbesondere in der Rubrik „Ihr Weg zur Förderung“ sowie im Download-Bereich.
Im Fokus der drei weiteren Workshops standen die Themen „Frauen in Führungspositionen“, „Arbeitsgestaltung in verschiedenen Lebensphasen“ sowie „Frauenkarrieren jenseits von Rollenstereotypen“. Einzelne Projektträger stellten hier ihre Arbeit vor und beantworteten Fragen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schwerpunkt der Diskussion waren jeweils mögliche Maßnahmen und Strategien, durch die Unternehmen, Institutionen oder Organisationen die Gleichstellung von Frauen nachhaltig verbessern können.
Als letzten Programmpunkt nutzten zahlreiche Förderinteressierte die Möglichkeit, in persönlichen Beratungsgesprächen mit Regiestelle und Bundesverwaltungsamt Fragen zur Antragstellung zu klären.
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Fotos: Thomas Kuntze