Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Edeltraud Glänzer
Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie übernimmt Verantwortung und gibt Impulse für verschiedenste betriebliche Lösungsmöglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Das zeigt sich auch in der Sozialpartnervereinbarung „Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik“ mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie, die für die Betriebsparteien wichtige Weichen stellt, um Frauen und Männern eine Balance von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Betriebsräten und Vertrauensleuten kommt dabei eine Schlüsselstellung zu. Oft sind sie die Motoren, die nachhaltig und sachorientiert passgenaue Modelle gemeinsam mit den Arbeitgebern entwickeln.
Bei Fragen zur Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ steht Ihnen die Regiestelle unter:
von Montag bis Freitag,
9 - 13 Uhr, zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.
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Modelle und Maßnahmen (z.B. lebenslanges Lernen) betrieblicher Personalpolitik im Umgang mit dem demografischen Wandel und zur Erhöhung des Anteils von älteren weiblichen Beschäftigten und zur Sicherung von Erwerbschancen von Frauen.
Die Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ fördert im Handlungsfeld E Projektvorhaben, die insbesondere Unternehmen helfen, auf den demografischen Wandel zu reagieren. Sie sollen dabei unterstützt werden, ihre weiblichen Beschäftigten effizient und entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen. Ziel ist es zudem, mehr ältere weibliche Beschäftigte in Arbeit zu bringen und zu halten sowie die Erwerbschancen von älteren Frauen zu sichern. Die älteren weiblichen Beschäftigten sollen sich ihrer Potenziale bewusst und so gestärkt werden. Zielgruppe im Handlungsfeld E sind daher ältere Arbeitnehmerinnen. Als ältere Arbeitnehmerinnen gelten in diesem Fall Frauen ab 50 Jahre. Um die Fördervoraussetzung des betrieblichen Bezugs zu erfüllen, müssen alle Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Unternehmen geschehen. Beispiele für Projektideen sind Personalentwicklungsmaßnahmen für ältere weibliche Beschäftigte, Potenzial- und Kompetenzanalysen und daraus abgeleitete Weiterbildungen für Frauen über 50 sowie die fachliche Qualifizierung gering qualifizierter älterer Beschäftigter.
Der demografische Wandel führt nicht nur zu weniger potenziellen Arbeitskräften. Er sorgt außerdem für eine Alterung der Belegschaften. Für einen Großteil der Betriebe wird es daher immer wichtiger werden, Lösungen zu finden, die einen längeren Verbleib Älterer im Betrieb ermöglichen und das Wissen und die Berufs- und Lebenserfahrung älterer Beschäftigter möglichst lang für ihre Wertschöpfung zu nutzen. Denn das Älterwerden ist kein Defizit-Prozess – viele Fähigkeiten entwickeln sich sogar erst mit dem Alter. Das trifft vor allem für soziale Kompetenzen wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit zu, über die viele Frauen in besonderem Maße verfügen.
Links zum Thema:
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