Die Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft ist ein ESF-Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Liebe Leserin,
lieber Leser,

in dieser Ausgabe unseres Newsletters präsentieren wir Ihnen Themen und Ergebnisse der bisherigen Regionalveranstaltungen der Bundesinitiative. Im Rahmen der Veranstaltungen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft in verschiedenen deutschen Städten über das Thema Chancengleichheit in Unternehmen, insbesondere angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftebedarfs.
Daneben berichten wir, wie in jeder Newsletter-Ausgabe, über weitere Neuigkeiten aus der Bundesinitiative und stellen Ihnen interessante Studien und Veröffentlichungen zur beruflichen Chancengleichheit von Frauen vor. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen an newsletter(at)bundesinitiative-gleichstellen.de. Viel Spaß bei der Lektüre!

INHALT

1. Regionalveranstaltungen - Im Überblick
2. Im Interview
3. Im Fokus
4. Aus der Bundesinitiative
5. Tipps für Antragsteller
6. In Kürze

Nachfolgend erfahren Sie die wichtigsten Informationen in Kürze. Die vollständigen Artikel und den gesamten Newsletter finden Sie auf der Website des Programms unter www.bundesinitiative-gleichstellen.de

1. Regionalveranstaltungen - Im Überblick

a) Rückblick: Regionalveranstaltung in Hannover am 24. Februar 2012

Im Rahmen der Regionalveranstaltung in Hannover informierte die Bundesinitiative über Strategien und Instrumente zu einer besseren Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben. Rund 120 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Städten und Kommunen, Verbänden, Bildungsträgern und anderen Organisationen nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich persönlich beraten zu lassen.

Martina Neuhäuser, Leiterin Führungskräfte der Salzgitter AG, stellte in einem Fachvortrag das neue Programm ihres Unternehmens zur Frauenförderung vor. Die Salzgitter AG will verstärkt Frauen für technische Berufe gewinnen und den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen. Frau Neuhäusers Präsentation können Sie hier einsehen.

„Work-Life-Balance konkret gestalten: Beispiel Pflegeberufe“ – so der Titel der anschließenden Diskussionsrunde, bei der Projektträger der Bundesinitiative über ihre Arbeit sprachen und erfolgversprechende Maßnahmen und Instrumente diskutierten. Joachim Becker stellte das Projekt „Futura - Wir pflegen für die Zukunft - Personalentwicklung zur Gleichstellung in der Altenpflege“ der Deutsche Angestellten-Akademie GmbH vor. Ziel des Projekts ist es, die Beschäftigungssituation von weiblichen Altenpflegekräften in der Metropolregion Hannover zu verbessern – beispielsweise durch die Einführung unternehmensspezifischer Modelle zur Lebensarbeitszeitgestaltung. Die Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Hochschule Hannover, Dr. Bärbel Miemietz, präsentierte das Projekt „WEP - Wiedereinstieg nach der Elternzeit für die Pflege“. Es unterstützt examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, die familienbedingt länger beurlaubt waren, bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Heike Hiß ist Teilnehmerin des Projekts und erzählte, wie sie bei ihrem beruflichen Wiedereinstieg begleitet wurde.

Während verschiedener Workshops stellten weitere Projektträger ihre Arbeit vor, zum Beispiel das Projekt „FEN - Female Engineering Network“ der Bombardier Transportation GmbH oder das Projekt „ProDomo“ der Agentur der Wirtschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, mit den Projektträgern über erprobte Ansätze zu sprechen und eigene Ideen zur Diskussion zu stellen. Sie konnten dabei zwischen den Themen „Frauen in Führungspositionen“, „Arbeitsgestaltung in verschiedenen Lebensphasen“ sowie „Frauenkarrieren jenseits von Rollenstereotypen“ wählen.

Die Regionalveranstaltung bot mehrere Programmpunkte und Angebote, die sich insbesondere an Förderinteressierte richten. Zu Beginn der Veranstaltung stellten Susanne Strehle (BMAS) und Cornelia Leunig (IG BCE / Mitglied der Steuerungsgruppe der Bundesinitiative) Hintergründe, Ziele und zentrale Akteure der Initiative vor und gaben einen Einblick in die durch die Bundesinitiative geförderten Projekte. Die gemeinsame Präsentation von Susanne Strehle und Cornelia Leunig kann hier heruntergeladen werden.

Mehr über die Antragstellung von Projekten erfuhren Interessierte im „Workshop für Förderinteressierte“, den die Regiestelle gemeinsam mit dem Bundesverwaltungsamt (BVA) anbot. Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung individuelle Fragen zur Antragstellung in persönlichen Beratungsgesprächen klären. Die Inhalte des Workshops und Antworten auf häufige Fragen zur Antragstellung können Interessierte auf der Website der Bundesinitiative nachlesen, insbesondere in der Rubrik „Ihr Weg zur Förderung“ sowie im Download-Bereich. Fragen beantwortet auch die Regiestelle unter der Telefonnummer 030-39927-3334 oder per Mail (regiestelle(at)bundesinitiative-gleichstellen.de).

 b) Rück- und Ausblick: Weitere Regionalveranstaltungen der Bundesinitiative

„Work-Life-Balance als Handlungsfeld betrieblicher Gleichstellungspolitik“ - so lautete das Thema des Fachvortrags von Astrid Knüttel bei der Regionalveranstaltung in Stuttgart am 11. November 2011. Astrid Knüttel ist Mitglied des IG Metall Vorstands und der Steuerungsgruppe der Bundesinitiative. In ihrem Vortrag zeigte sie auf, welche Maßnahmen und Instrumente Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Privatleben verhelfen können. Ein weiterer Programmpunkt war eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Karriereperspektiven für Frauen schaffen: Von Führungsqualitäten und Unternehmenskulturen“.
Einen ausführlichen Rückblick zur Veranstaltung, die Präsentationen der Referentinnen sowie Veranstaltungsfotos finden Sie hier.

Der Einladung nach Essen, am 21. Oktober 2011, waren rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefolgt. Programmpunkte waren unter anderem ein Fachvortrag von Renate Wielpütz (Agentur für Gleichstellung im ESF) zum Thema „Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt" und eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Chancengleichheit fördern, Fachkräftemangel bekämpfen. Strategien und Instrumente für Unternehmen.“
Auch zu dieser Veranstaltung finden Sie Informationen, Präsentationen und Fotos auf der Website der Bundesinitiative.

Am 1. Juni 2012 folgt eine letzte Regionalveranstaltung in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin. Voranmeldungen sind mit einer formlosen E-Mail an regiestelle(at)bundesinitiative-gleichstellen.de

2. Im Interview

„Wir wollen den Anteil von Frauen in den oberen Führungsetagen erhöhen“

Martina Neuhäuser ist Leiterin Führungskräfte der Salzgitter AG. Als Fachreferentin stellte sie bei der Regionalveranstaltung der Bundesinitiative in Hannover am 24. Februar aktuelle und künftige Aktivitäten ihres Unternehmens zur Frauenförderung vor. Im Interview gibt sie Einblicke in ihre Arbeit.

Frau Neuhäuser, ein Unternehmen aus der Stahlindustrie assoziiert man nicht direkt mit dem Thema Gleichstellung von Frauen. Sie starten bei der Salzgitter AG jetzt ein umfangreiches Programm zur Förderung Ihrer weiblichen Beschäftigten. Warum?

Auch wir in der Stahlindustrie sind vom demographischen Wandel betroffen und spüren einen zunehmenden Fachkräftemangel. Mit unserem Projekt „GO - Die Generationen-Offensive 2025“, das wir vor sechs Jahren gestartet haben, reagieren wir bereits auf die Veränderungen in den Belegschaftsstrukturen. Dabei sehen wir einen besonders wichtigen Ansatzpunkt bei der Förderung der Beschäftigungschancen unserer Mitarbeiterinnen. Bislang sind Frauen, auch in Führungspositionen, bei uns unterrepräsentiert. Das soll sich ändern.

Wie möchten Sie eine Veränderung erreichen – wo die Stahlindustrie doch eindeutig als Männerdomäne gilt?

Wir möchten mehr Frauen für unser Unternehmen gewinnen – und zwar für technische Berufe. Bislang sind die meisten Mitarbeiterinnen im kaufmännischen Bereich tätig. Dafür bauen wir unser Hochschul-Marketing jetzt stark aus. Wir werden auf verschiedenen Job-Messen gezielt junge Frauen ansprechen und planen eine Vortragsreihe, in der wir über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Unternehmen informieren. Wir werden auch Unternehmensführungen speziell für interessierte Frauen anbieten, um ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und die beruflichen Möglichkeiten bei der Salzgitter AG zu geben. Zudem engagieren wir uns seit neuerem als Partner des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“.

Und welche Maßnahmen planen Sie intern, um die Beschäftigungs- und Aufstiegschancen der Frauen zu verbessern, die in Ihrem Unternehmen bereits im technischen Bereich tätig sind?

Wir fördern gezielt unsere weiblichen Nachwuchsführungskräfte, also Frauen, die bereits über erste Führungserfahrung verfügen. Damit wollen wir den Anteil von Frauen in den oberen Führungsetagen erhöhen. Als zentrale Maßnahme setzen wir ein umfassendes Mentoring-Programm für diese Frauen auf. Daneben bieten wir diverse individuelle Maßnahmen, wie Coachings und Beratung an. Aber auch die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns wichtig. Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Teilzeit-Modelle an. Daneben gibt es einen Familien-Service, der Beschäftigte berät, die beispielsweise bei der Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen externe Unterstützung benötigen.

Frau Neuhäuser, vielen Dank für das Interview.

3. Im Fokus

GASTBEITRAG: Gleichstellung von Frauen und Männern im ESF

von Renate Wielpütz (Agentur für Gleichstellung im ESF)

„Die Kosten der gegenwärtigen Nicht-Gleichstellung übersteigen die einer zukunftsweisenden Gleichstellungspolitik bei weitem.“
Deutscher Bundestag, Drucksache 17/6240, 16.6.2011: Erster Gleichstellungsbericht – Neue Wege – Gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf


Gleichstellung von Frauen und Männern ist im Operationellen Programm des Bundes-ESF in der aktuellen Förderperiode von großer Bedeutung. Verfolgt wird das Ziel mit einer Doppel-Strategie, die die verpflichtende Umsetzung von Gender Mainstreaming in allen ESF-Fachpolitiken und –Verfahren ebenso beinhaltet wie spezifische gleichstellungspolitische Förderprogramme zugunsten von Frauen oder Männern. Unterstützt wird dieser Ansatz durch ein in den Strukturfonds EU-weit einzigartiges Gender Budgeting.

Damit wird nicht nur dem Amsterdamer Vertrag, dem Grundgesetz der Bundesrepublik oder der Verpflichtung zur Umsetzung des gleichstellungs-politischen Doppelansatzes in der ESF-Verordnung Rechnung getragen, sondern auch den „Gender Gaps“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der (beruflichen) Bildung. Während die Gender Mainstreaming-Strategie in allen Interventionsbereichen des ESF umgesetzt werden soll, wurden dezidiert gleichstellungs-orientierte Programme wie „Gleichstellen“, „Neue Wege für Jungs“, „Gute Arbeit für Alleinerziehende“ oder „Perspektive Wiedereinstieg“ aufgelegt, um Diskriminierungen aus der Vergangenheit zu kompensieren.

Die zentralen EU-Gleichstellungsziele, auf die sich alle EU-Mitgliedsstaaten durch Gleichstellungsstrategien und Gleichstellungs-Pakte verständigt haben, wie die

  • ökonomische Unabhängigkeit von Frauen und Männern (übergeordnetes Ziel),
  • Bekämpfung der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt-Segregation, der Entgelt-Unterschiede (in Deutschland aktuell  23 Prozent), von prekärer Beschäftigung und der Feminisierung der Armut,
  • bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sowie eine geschlechter-gerechte Verteilung unbezahlter Arbeit,
  • deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Entscheidungspositionen in der Wirtschaft,

werden insbesondere durch gleichstellungsorientierte ESF-Programme aufgegriffen. Sie können jedoch allein durch den ESF nicht realisiert werden, auch wenn dieser – wie zum Beispiel durch die Gemeinschaftsinitiative EQUAL 2000 - 2006 – entscheidende Impulse setzten konnte für die kohärente Integration von Gleichstellung und Gender Mainstreaming in die Arbeitsmarktpolitik.

Für die aktuelle Förderperiode zeigen Evaluationen der EU-Kommission und nationale Analysen eine deutliche Reduktion der Finanzierung gleichstellungs-orientierter Programme und Projekte und damit eine Schwächung des gleichstellungspolitischen Doppelansatzes.

Die weitere Entwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der EU wird davon beeinflusst sein, inwiefern es gelingt, erneut entsprechende Ziele und Strategien in die Vorbereitung der nächsten Strukturfonds-Periode zu integrieren und dafür zu sorgen, dass der duale Gleichstellungsansatz in den Planungs- und Umsetzungsschritten aller Strukturfonds umgesetzt und entsprechend budgetiert wird.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht Anlass zu vorsichtigem Optimismus:

Im Entwurf der übergeordneten Verordnung für die GSR-Fonds 2014+, verbindlich für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds, den Europäischen Landwirtschaftsfonds und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds ist die Gleichstellung von Frauen und Männern wesentlich stärker verankert als in der derzeit gültigen Allgemeinen Verordnung. So wird zum Beispiel festgelegt, dass der künftige „Gemeinsame Strategische Rahmen für die Fonds“ (GSR) die Gleichstellung von Frauen und Männern als generellen Grundsatz ebenso enthalten muss wie der Partnerschaftsvertrag, der zwischen den Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission abgeschlossen wird.
In Übereinstimmung mit dem Entwurf für die GSR-Fondsverordnung bietet bisher ausschließlich der Entwurf der ESF-Verordnung eine gute Basis für die durchgängige Verankerung der Gleichstellungsperspektive in allen Schritten der Planung, Durchführung, des Monitoring und der Evaluation des ESF:

„Die Mitgliedstaaten und die Kommission fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern durch eine durchgängige Berücksichtigung des Gleichstellungs-Aspekts gemäß Artikel 7 der Verordnung (EU) Nr. […] sowie durch besondere, gezielte Maßnahmen gemäß Artikel, Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iv, die insbesondere darauf abstellen, die dauerhafte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben zu erhöhen und ihr berufliches Fortkommen zu verbessern, die geschlechtsspezifische Segregation auf dem Arbeitsmarkt abzubauen, Geschlechterstereotypen in der allgemeinen und beruflichen Bildung zu bekämpfen sowie die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben für Frauen und Männer zu fördern.“

Derzeit werden die Verordnungsentwürfe in den Mitgliedsstaaten und im EU-Parlament diskutiert. Ende 2012 sollen sie durch den Europäischen Rat und das EU-Parlament angenommen werden. Trotz der besseren Verortung von Gleichstellung in den Entwürfen bedarf es jedoch noch einiger Nachbesserungen.
Diese sind einer Stellungnahme der Community of Practice on Gender Mainstreaming zu entnehmen, die die Entwürfe für die GSR-Fondsverordnung sowie die ESF-Verordnung aus gleichstellungspolitischer Perspektive kommentiert hat.

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Die Autorin dieses Gastbeitrags, Renate Wielpütz, arbeitet für die Agentur für Gleichstellung im ESF. Die Agentur wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingerichtet, um die Implementierung von Gender Mainstreaming im ESF-Bundesprogramm zu begleiten.
Frau Wielpütz war Fachreferentin bei der Regionalveranstaltung der Bundesinitiative in Essen am 21. Oktober 2011.  Thema Ihres Vortrags war die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt.

4. Aus der Bundesinitiative

a) Die Bundesinitiative auf dem Arbeitgebertag 2011

Am 22. November 2011 lud der Bundesverband der Arbeitgeber (BDA) zum 13. Arbeitgebertag ins Maritim-Hotel nach Berlin. Wie schon im letzten Jahr war die Bundesinitiative Gleichstellen mit einem Stand präsent, um sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Spitzenveranstaltung der deutschen Wirtschaft vorzustellen.

Prominente Rednerinnen und Redner des Arbeitgebertags waren Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, EU-Kommissar Olli Rehn und Arbeitgeber-Präsident Dr. Dieter Hundt. Weitere Informationen zum Arbeitgebertag 2011 finden Sie hier.

b) Aktivitäten der Projektträger

Fachveranstaltung des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN e.V. am 15. Februar 2012

Insbesondere Unternehmens- und Personalleitungen, Gleichstellungsbeauftragte und Interessenvertretungen waren zu der Veranstaltung „Fachkräfte gewinnen und halten – Potenziale von Frauen in Unternehmen“ nach Hamm eingeladen. Vorgestellt wurde unter anderem das Projekt „female PROFESSIONALS: Frauenpotentiale in Betrieben nutzen!“, das durch die Bundesinitiative gefördert wird. Daneben konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über verschiedene Fördermöglichkeiten informieren. Weitere Informationen

Konferenz des Gender-Instituts Sachsen-Anhalt (G/I/S/A) am 12. Januar 2012

Wie können Unternehmen gleichzeitig die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern verbessern und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beitragen? Diese Frage stand im Zentrum Konferenz „Gender Management – Von der Quote zum Erfolgsmanagement“. Referentinnen und Referenten zeigten das Potential einer geschlechterdifferenzierten Führung auf. Verschiedene Workshops boten zudem die Möglichkeit, sich vertiefend mit einzelnen Bereichen des Gender Management zu beschäftigen.
Weitere Informationen

Auftaktveranstaltung des Projekts MINTrelation am 24. November 2011

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur Kick-off-Veranstaltung „MINTrelation - Mädchen, Frauen und Unternehmen gestalten Zukunftsberufe" nach Bielefeld. Vertreterinnen und Vertreter aus den beteiligten Unternehmen, Projektpartner und teilnehmende Schülerinnen diskutierten rund um die Frage, wie mehr Mädchen und Frauen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gewonnen werden können. Barbara Steffens, Emanzipationsministerin von Nordrhein-Westfahlen und Schirmherrin des Projekts, wies in ihrer Eröffnungsrede noch einmal explizit auf die guten Beschäftigungschancen in MINT-Berufen hin. Weitere Informationen

c) Weitere geförderte Projekte gestartet

Neun Projekte haben seit September 2011 die Arbeit aufgenommen. Welche das sind, lesen Sie hier.

  • connect Neustadt GmbH & Co. KG: Talentiert und engagiert Frauenpower nutzen
    Das Projekt richtet sich an Unternehmen aus Oberfranken und Südthüringen. Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen der mittleren Führungsebene in den Bereichen Dienstleistungen, Pflege, Handwerk und Industrie zu erhöhen. Die beteiligten Frauen können an einem individuellen Entwicklungsprogramm, bestehend aus Seminaren, Trainings und Coachings teilnehmen. Führungskräfte und Personalverantwortliche der Unternehmen werden im Rahmen des Projekts dabei unterstützt, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.
  • Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.: Deborah – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern
    Ziel des Projekts ist es, Frauen in der Diakonie bessere Beschäftigungsbedingungen und Aufstiegsmöglichkeiten zu eröffnen. Hierfür will der Projektträger in seinen Einrichtungen erstens eine familien- und frauenfreundliche Personalpolitik einführen. Vorbildliche Einrichtungen erhalten ein Siegel, das sie als guten Arbeitgeber auszeichnet. Zweitens will die Diakonie den Anteil von Frauen in den oberen Führungspositionen erhöhen und bietet daher Hospitationen, Tandempartnerschaften und Coachings für besonders  qualifizierte Frauen an. Drittens sollen auch in den Gremien der Diakonie künftig mehr Frauen vertreten sein.
  • Frau & Beruf Verein zur Förderung der Frauenerwerbstätigkeit im Kreis Warendorf e.V.: Frauen fördern – Fachkräfte gewinnen
    Der Projektträger will den Anteil weiblicher Führungskräfte im Bau- und Vermessungswesen in Nordrhein-Westfalen erhöhen. 30 Ingenieurinnen in der Region können Coaching- und Netzwerkangebote sowie individuelle Beratungen zu Karriereplanung und Vereinbarkeit wahrnehmen. Inhaber und Personalverantwortliche von 50 Ingenieurbüros lernen strategische Instrumente und Praxisbeispiele betrieblicher Frauenförderung kennen.
  • INI Qualifizierung und Service gGmbH: MUT ZU MEHR
    Zentrales Ziel des Projektvorhabens ist es, den Anteil von Frauen in Führungspostionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in den weitgehend männerdominierten Branchen produzierende Industrie, Gewerbe, Technik und Lager / Logistik zu erhöhen. Zielgebiet ist das Dreiländereck Mecklenburg-Vorpommern / Schleswig-Holstein / Niedersachsen. Die beteiligten Betriebe sollen flexible Arbeitszeitmodelle einführen sowie Firmenleitbilder etablieren, die Frauenförderung zu einer Grundorientierung der Firmenkultur machen. Talentierte Mitarbeiterinnen können an einem Mentoring-Programm sowie an Schulungen und Workshops teilnehmen.
  • ISPA Consult GmbH - Frauen in Führung ohne Ausstieg: Stärkung der Integrationskompetenz betrieblicher Akteure
    Die in das Projektvorhaben eingebundenen Unternehmen möchten den Anteil von Frauen mit Familienverpflichtungen in Führungspositionen erhöhen. Zentrales Element des Projekts sind verbesserte Unterstützungsleistungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, durch die die Unternehmen talentierte Mitarbeiterinnen ermutigen, sich für höhere Positionen zu bewerben. Der Projektträger unterstützt die Unternehmen dabei, entsprechende Kommunikationsstrukturen aufzubauen und Unterstützungsleistungen, beispielsweise zur Kinderbetreuung, zu implementieren.
  • IWT - Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH: Frauen in Führung bringen
    Das Institut der Wirtschaft Thüringens beabsichtigt, den Anteil weiblicher Führungskräfte in Thüringer Großunternehmen zu erhöhen. Ein Cross-Mentoring-Programm unterstützt ausgewählte weibliche Nachwuchsführungskräfte dabei, ihre Karrierechancen und ihre berufliche Stellung zu verbessern. Die Seminarreinhe „Chancengleich im Unternehmen“ vermitteln Geschäftsführenden das nötige Wissen zur betrieblichen Umsetzung von Chancengleichheit.
  • RKW Berlin GmbH: QMF - Qualität mit Frauen
    Die RKW Berlin GmbH beabsichtigt mit dem Projekt, den Anteil von Frauen im Berufsfeld Qualitätsmanagement in 15 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verschiedener Branchen in der Hauptstadtregion zu erhöhen. Ein Schulungsprogramm bereitet die Teilnehmerinnen auf eine zertifizierte Prüfung zur Qualitätsmanagerin vor. Parallel lernen Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche, wie sie strukturelle Hemmnisse, zum Beispiel traditionelle Muster bei der Rekrutierung und Beförderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Betreib abbauen können.
  • RKW Deutschland GmbH: fem - chancengleiche Führungskräfteentwicklung durch Mentoring am Beispiel der Solarwirtschaft
    Ziel des Projekts ist es, den Anteil von weiblichen Führungskräften in Unternehmen der Solarbranche in Brandenburg zu erhöhen. Dafür bietet der Projektträger Frauen aus Solar-Unternehmen ein Führungskräftetraining und die Teilnahme an einem betrieblichen Mentoringprogramm an. Ein zwischen-betriebliches Netzwerk ermöglicht den Frauen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Daneben schult der Projektträger Führungskräfte zu verschiedenen Personalentwicklungsinstrumenten.
  • zukunft im zentrum GmbH: Gleichstellen -  Joboption
    Die zukunft im zentrum GmbH möchte die Aufstiegschancen von Minijobberinnen in ein sozial abgesichertes Beschäftigungsverhältnis im Zielgebiet Berlin verbessern. Dafür gewinnt der Projektträger verschiedene Wirtschafts- und Arbeitsmarktakteure (zum Beispiel Unternehmernetzwerke oder Gleichstellungsbeauftragte), die sich aktiv für bessere Bildungs- und Aufstiegschancen einsetzen sollen. Zudem werden Unternehmensvertreterinnen und –vertreter im Rahmen des Projekts darin bestärkt, in die Entwicklungsmöglichkeiten bei ihnen beschäftigter Minijobberinnen zu investieren. Diese haben wiederum die Möglichkeit, an einer Bildungsberatung teilzunehmen.

d) Achte Förderrunde

Am 10. Oktober 2011 wurden dreizehn Projekte von der Steuerungsgruppe positiv votiert.

Die positiv votierten Projekte sind:

  • Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH – Abt. Bildungsforschung: Frauen in technische Berufe – Förderung der Chancengleichheit von Frauen (FiT)
  • connect Neustadt GmbH & Co.KG: Talentiert und Engagiert – Frauenpower nutzen
  • Universität Flensburg: KarriereFamiliePlus
  • DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH: Rekrutia-PE-Konzept zum genderfairen Personalrekrutierung und -entwicklung weiblicher Beschäftigter
  • DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH: Unterstützung und Förderung von Mitarbeiterinnen vor, während und nach der Familienphase
  • Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.: Deborah – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern
  • FBQ GmbH – Gesellschaft der Kreishandwerkerschaft OH/Plön: Frauen im Norden – ganz oben
  • Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH: Genderorientiertes Kompetenzmanagement in Unternehmen der Metropolregion Nürnberg (GKU)
  • HeurekaNet – Verein zur Förderung von Lernenden Regionen e.V.: FAMTEC
  • K. Beratungs- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH: FRAUENSACHE – Cross-over-Mentoring für weibliche Führungskompetenz
  • Klinikum Mittelbaden / Krankenhäuser Rastatt und Forbach: Fit für das Krankenhaus der Zukunft; aktiv dem demografischen Wandel begegnen
  • RKW-Berlin GmbH: FEMME – Frauen Erwerben Management-Methoden und Expertise
  • Technische Universität Berlin, Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung – ZEWK: INBETWEEN – Gestaltung familiär bedingter beruflicher Auszeiten von Frauen in Unternehmen

Die Frist für die Einreichung einer Interessenbekundung für die nächste Förderrunde endet am 2. April 2012. Sollten Sie interessiert sein an einer Förderung und schon eine konkrete Idee für ein Projekt haben, können Sie sich auf der Website der Bundesinitiative informieren. Dort finden Sie auch einen Leitfaden mit vielen Tipps rund um die Antragstellung.

e) Neu auf der Website der Bundesinitiative

Auf der Website der Bundesinitiative finden Interessierte jetzt eine Auflistung häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions, FAQ) zur Bundesinitiative. Beantwortet werden allgemeine Fragen, beispielsweise zu den Zielen der Bundesinitiative, aber auch spezielle Fragen zu formalen Fördervoraussetzungen und den verschiedenen Antragsverfahren – zum Beispiel: Welche Kriterien muss ein förderfähiges Projektvorhaben erfüllen? Was wird unter dem betrieblichen Bezug eines Projektvorhabens verstanden und wie kann der betriebliche Bezug sichergestellt werden? Die FAQs finden sich im Download-Bereich der Website.

5. Tipps für Antragsteller

a) Die unterschiedlichen Arten von Projektpartnern unterscheiden und korrekt definieren (Strategischen Kooperationspartner, Teilprojekte, Betriebspartner).

Um ihr Projektziel zu erreichen, können Projektträger mit anderen Organisationen zusammenarbeiten. Sie haben die Möglichkeit, ihr Vorhaben oder Teilbereiche ihres Vorhabens gemeinsam mit Kooperationspartnern umzusetzen.

Bei Kooperationspartnern müssen Strategische Kooperationspartner und Kooperationspartner als Teilprojekt unterschieden werden. Ein Strategischer Kooperationspartner ist an der Umsetzung des Projekts beteiligt und bringt sein Know-how ein. Er hat dabei aber kein finanzielles Eigeninteresse an dem Projekt und muss keinen Eigenanteil einbringen.
Damit ein Teilprojekt vorliegt, muss sich der Partner mit Eigenmitteln am Projekt beteiligen (in der Summe mindestens 20 Prozent der gesamten Projektkosten) und darf mit der Kooperation kein ausschließlich wirtschaftliches Interesse verfolgen (der Partner ist an der Wahrnehmung der geförderten Aufgaben per se interessiert). Ein Teilprojekt kann ESF-Mittel wie auch Bundesmittel erhalten. Alle Kooperationspartner (Strategische Kooperationspartner wie auch Kooperationspartner als Teilprojekt) müssen ihre Projektteilnahme schriftlich bestätigen – entweder indem sie die Interessenbekundung mitunterschreiben oder indem sie eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) unterzeichnen.

Betriebspartner sind Unternehmen, in denen im Rahmen eines durch die Bundesinitiative geförderten Projektvorhabens betriebliche Maßnahmen umgesetzt werden. Darunter werden Maßnahmen verstanden, die auf eine nachhaltige Veränderung von innerbetrieblichen Strukturen und Prozessen abzielen (zum Beispiel Einführung flexibler Arbeitszeiten). Antragsteller müssen Einverständniserklärungen der betreffenden Unternehmen einreichen. Stehen die beteiligten Unternehmen zum Zeitpunkt der Interessensbekundung noch nicht fest, so muss der Antragsteller im Arbeitsplan der Interessenbekundung definieren, in welchem Zeitraum wie viele Unternehmen akquiriert werden sollen. Am Ende des definierten Akquisezeitraums müssen alle Einverständniserklärungen vorliegen.

b) Sich über bereits laufende Projekte der Bundesinitiative informieren und erfolgreiche Ansätze aufgreifen.

Wer eine Interessenbekundung einreichen möchte, muss das Rad nicht neu erfinden. Für Förderinteressierte, die eine erste Projektidee haben, bieten sich viele Möglichkeiten, um sich über erfolgversprechende und praxiserprobte Ansätze, Strategien und Instrumente zu informieren.

Einen Ausgangspunkt bietet die Förderdatenbank auf der Website der Bundesinitiative Gleichstellen. Hier finden sich kurze Porträts aller bereits gestarteten Projekte. Der Fokus liegt dabei auf der Ausgangssituation im jeweiligen Zielgebiet der Projekte, der definierten Zielstellung und den Maßnahmen, die der Projektträger umsetzt. Aus diesen Beispielen können Interessierte Inspiration für die eigene Arbeit gewinnen und eigene Konzepte entwickeln. Die Förderporträts sind verlinkt zu Websites oder anderen Materialien der Projekte, die weitergehende Informationen bieten. Außerdem sind die vollständigen Kontaktdaten der Projektträger angegeben. Haben Förderinteressierte Fragen beispielsweise zu Erfahrungen bei der Akquise von Unternehmen in einer bestimmten Branche oder zu Fallstricken, die es bei der Umsetzung spezifischer Maßnahmen zu vermeiden gilt, können sie zu Projektträgern persönlich Kontakt aufnehmen.

6. In Kürze

a) 8. März 2012: Internationaler Frauentag

Am 8. März 2012 dreht sich beim 101. Internationalen Frauentag bei unterschiedlichen Veranstaltungen weltweit alles um die Rechte der Frau. Themen sind dabei zum Beispiel Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und der Kampf gegen Diskriminierung und Gewalt. Weitere Informationen

b) 23. März 2012: Equal Pay Day

Am „Equal Pay Day“, dem Aktionstag für Entgeltgleichheit in Deutschland, soll auf die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht werden. Viele Veranstaltungen zum Thema sind an diesem Tag geplant. Weitere Informationen

c) 29. März 2012: Karrierek(n)ick Kind? Beruflicher Wiedereinstieg - Aber wie!

Die 9. Fachtagung der Bundesfrauenvertretung des dbb (Beamtenbund und Tarifunion) widmet sich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei stehen Arbeitszeitmodelle und Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch persönliche Fragen, wie die Auseinandersetzung mit der Doppelbelastung „Kind und Karriere“ im Fokus. Weitere Informationen

d) Deutscher Frauenrat feierte 60jähriges Bestehen

Im November 2011 feierte der Deutsche Frauenrat sein 60jähriges Bestehen. Der Deutsche Frauenrat ist eine Vereinigung von über 50 bundesweiten Frauenverbänden und -organisationen. Der Verband tritt für die Verbesserung der Stellung von Frauen in Familie, Berufs- und Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen

e) Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Studie „Berufliche Segregation von Frauen und Männern in Berlin-Brandenburg“ veröffentlicht

Die Studie untersucht die Arbeitsmarktsituation in der Region Berlin-Brandenburg. Dabei wird deutlich, dass die Berufswahl von Männern und Frauen sehr stark von Rollenstereotypen geprägt ist. Außerdem sind noch immer viele Frauen ungewollt in Teilzeitbeschäftigung tätig. Zur Publikation

f) Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT): Untersuchung zum „Gender Pension Gap“

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Untersuchung zum so genannten „Gender Pension Gap“ durchgeführt. Der Indikator beschreibt die Höhe der eigenen Alterssicherungseinkommen der Frauen relativ zu denen der Männer. Zur Publikation

g) Statistisches Bundesamt analysiert Arbeitszeitmodelle

Starre Arbeitszeitmodelle dominierten 2010 auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nur 36,3 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hatten Einfluss auf ihre Arbeitszeiteinteilung. Das gab das Statistische Bundesamt im November 2011 bekannt. Zur Mitteilung