Gleichstellen - Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft


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Was andere sagen

Foto von Edeltraud GlänzerZitat von: Edeltraud Glänzer
Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der Industriegewerk­schaft Bergbau, Chemie, Energie

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie übernimmt Verantwortung und gibt Impulse für verschiedenste betriebliche Lösungsmöglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Das zeigt sich auch in der Sozialpartnervereinbarung „Für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik“ mit dem Bundesarbeitgeberverband Chemie, die für die Betriebsparteien wichtige Weichen stellt, um Frauen und Männern eine Balance von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Betriebsräten und Vertrauensleuten kommt dabei eine Schlüsselstellung zu. Oft sind sie die Motoren, die nachhaltig und sachorientiert passgenaue Modelle gemeinsam mit den Arbeitgebern entwickeln.

Weitere Zitate

Regiestelle

Bei Fragen zur Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ steht Ihnen die Regiestelle unter:

030.39927-33­34

von Montag bis Freitag,
9 - 13 Uhr, zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.

Bewilligungsstelle

Bei Fragen zur Finanzplanung sowie zur fördertechnischen Abwicklung steht Ihnen das BVA telefonisch unter

0228.99358-4713
0228.99358-5713
0228.99358-5813

oder per E-Mail zur Verfügung.

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Gute Gründe

Es gibt viele gute Gründe, warum es sich für Unternehmen lohnt, die Potenziale von Frauen gezielt zu fördern. Hier finden Sie sechs zentrale Argumente. Die genannten Studien finden Sie auch in der Rubrik „Studien und Publikationen“.

  • Ergebnisse mit gemischten Teams optimieren

    Teams mit Frauen und Männern arbeiten besser als homogene Gruppen. Eine Studie der London Business School aus dem Jahr 2007 zeigt, dass Teams, die zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt sind, innovativer sind. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine im Jahr 2010 veröffentlichte Untersuchung von Accenture. Heterogene Teams steigern danach auch den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Link zur Studie der London Business School. Die Studie von Accenture finden Sie auf der Website von Accenture.

  • Arbeitgeberattraktivität steigern, qualifizierte Beschäftigte gewinnen

    Unternehmen, die die Verbesserung der Beschäftigungssituation von Frauen gezielt fördern, haben Vorteile beim Recruiting neuer Beschäftigter. Denn sie sind attraktiver für Frauen. Um die Karrieremöglichkeiten von Frauen zu steigern, ist besonders die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. Eine familienbewusste Personalpolitik wirkt sich besonders positiv auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus. Dies zeigt eine Studie des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP) aus dem Jahr 2008. Link zur Studie des FFP.

  • Mitarbeiterinnen halten, Werbungskosten reduzieren

    Frauen, die Karriere machen möchten und dafür in ihrem Unternehmen keine Perspektive sehen, wechseln den Arbeitgeber. Die Bereitschaft und die Möglichkeit, den Arbeitgeber zu wechseln, hängen vom Ausbildungsstand und dem Alter der Frauen sowie der konjunkturellen Lage ab. Insgesamt lässt sich aber feststellen: Mit dem Weggang von Beschäftigten verlieren Unternehmen wertvolle Fachkräfte und es entstehen Kosten für die Werbung und Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unternehmen, die gezielt Berufschancen von Frauen verbessern, verringern das Risiko dieser Kosten.

  • Fachkräfte sichern

    Der demografische Wandel führt in Deutschland zu einem Fachkräftemangel – in vielen Branchen ist das schon heute deutlich spürbar. Deshalb ist es entscheidend für Unternehmen, die Potenziale von Frauen verstärkt zu nutzen. Denn viele Frauen sind hervorragend qualifiziert. Mädchen besuchen etwa häufiger ein Gymnasium als Jungen, Frauen schließen häufiger als Männer erfolgreich ein Studium ab. Frauen entscheiden sich eher für einen Arbeitgeber, bei dem ihre Potenziale gezielt gefördert werden.

  • Image verbessern

    Unternehmen, die die Beschäftigungssituation von Frauen gezielt verbessern, wirken innovativer und dynamischer – so eine Bevölkerungsumfrage des Sinus-Instituts. Die meisten Menschen finden es gut, wenn eine Frau in eine Führungsposition kommt. Unternehmen verbessern ihr Image in der Öffentlichkeit, bei Kundinnen und Kunden sowie bei Lieferanten wenn sie die Potenziale von Frauen fördern. Link zur Umfrage des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

  • Unternehmensgewinn mit Frauen im Management erhöhen

    McKinsey hat in einer Studie aus dem Jahr 2007 herausgefunden, dass Unternehmen, in deren Führungsetage mindestens drei Frauen sitzen, höhere Renditen und bessere Betriebsergebnisse erzielen. Der wirtschaftliche Erfolg dieser Unternehmen ist unter anderem damit zu erklären, dass Frauen stärker solche Führungspraktiken nutzen, die besonders zur Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen beitragen – so das Ergebnis der Nachfolge-Studie aus dem Jahr 2008. Link zur Studie 2007 von McKinsey. Die Nachfolge-Studie 2008 finden Sie auf der Website von McKinsey & Company.
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