Jeder Beamte kann von speziellen Beamtenkrediten und Beamtendarlehen profitieren. Die Begriffe Beamtenkredit und Beamtendarlehen sind jedoch nicht geschützt. Auf diese Weise können anbietende Unternehmen andere Konditionen unter diesen Begriffen anbieten.

Vorteile für Beamte bei Krediten

Sowohl die Beamtenkredite als auch die Beamtendarlehen zeichnen sich vor allen Dingen durch ihre guten Konditionen aus. Daneben weisen sie häufig auch lange Laufzeiten auf. Dies liegt an dem verhältnismäßig verminderten Kreditausfallrisiko. Beamte gelten als besonders zuverlässig bei der Rückzahlung von Krediten und Darlehen. Daneben haben Beamte eine hohe Arbeitsplatzsicherheit. In den Genuss solcher Beamtenkredite und Beamtendarlehen kommen deshalb nur Beamte wie auch Polizisten, verbeamtete Lehrer, Berufssoldaten, Justiz- und Postbeamte, Richter und ebenso Beamte auf Probezeit. In den Genuss kommen können jedoch auch Akademiker, wenn diese eine Festanstellung von mindestens 5 Jahren nachweisen können oder bereits in Pension sind. Obwohl der Beamtenkredit und das Beamtendarlehen häufig nicht einheitlich unterschieden werden oder sogar synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich doch in vielen Punkten und in ihrer Ausgestaltung voneinander, so dass man mit einem Beamtenkredit und einem Beamtendarlehen zwei vollkommen unterschiedliche Finanzprodukte erhält. Welche Finanzierungsmöglichkeit man letztendlich wählt, hängt von den jeweiligen Bedürfnissen ab.

Beamtenkredit

Bei einem Beamtenkredit handelt es sich um einen Ratenkredit. Er bietet besonders günstige Konditionen, welche sich in den niedrigen Zinsen zeigen sowie auch in den hohen Kreditsummen, welche möglich sind. Daneben bieten sie jedoch auch eine sehr lange Laufzeit, welche bis zu 20 Jahre betragen kann. Die beim Vertragsabschluss vereinbarten monatlichen Tilgungsraten sowie auch die Zinshöhe bleiben während der gesamten Laufzeit des Beamtenkredites gleich hoch. Auf diese Weise wird mit dem Beamtenkredit eine besonders hohe Planungssicherheit gegeben.
Ein Beamtenkredit kann sowohl mit als auch ohne einer Restschuldversicherung aufgenommen werden. Jedoch bietet eine Restschuldversicherung natürlich die eigene Absicherung sowie die Absicherung von Angehörigen im Krankheits- oder im Todesfall. Auch ein abgesicherter Beamtenkredit ist in der Regel noch günstiger als ein Beamtendarlehen.

Beamtendarlehen

Bei einem Beamtendarlehen handelt es sich um ein endfälliges Darlehen. So werden bei einem Beamtendarlehen werden alle anfallenden monatlichen Beträge für die Tilgung des aufgenommenen Beamtendarlehens in eine Kapitallebensversicherung oder in eine Rentenversicherung eingezahlt. Dies bietet den Vorteil, das der Versicherungsnehmer keine Zusatzversicherung benötigt für die eigene Absicherung sowie die Absicherung der Angehörigen im Fall von Krankheit oder gar vom Tod des Versicherungsnehmers. Die Restschuld ist in solch einem Fall durch die aufgenommene Lebensversicherung oder Rentenversicherung bereits abgesichert.

Die anfallenden Darlehnszinsen jedoch müssen die Kreditnehmer direkt an die Bank zahlen, bei welcher sie das Beamtendarlehen aufgenommen haben. Das in der Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung angesparte Kapital wird am Ende der Laufzeit dafür verwendet, um das Darlehen bei der Bank abzuzahlen. Ergibt sich aus der Endsumme der Kapitallebensversicherung oder der Rentenversicherung ein Überschuss, so kann der Darlehnsnehmer noch von einer Rückzahlung nach Abzug der Darlehnssumme und der Zinsen profitieren.

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